Dienstag, 12. Mai 2026
Subjekt
kuehnesmallworld, 11:15h
Dies ist ein Neustart, denn ich hab bemerkt, dass ich abseits meiner sonstigen Aktivitäten doch Verwendung habe für einen Blog, der als Kontainer dient für Unaus-gereiftes.
Das erste Objekt das in den Kontainer kommt: Subjekt.
Auslöser ist die News, dass die Loire, der Fluss, Subjekt werden soll, besser: als Subjekt anzusehen ist.
Die Flüsse sind nicht allein, auch Städte beanspruchen den Status als "politisches Subjekt" oder "demokratisch legitimiertes Subjekt". Auch Tiere sind im Gespräch.
Zurück zum Fluss, in dem alles ist, auch das Subjekt. Es ist schon ein neues Gefühl, den Fluss als Subjkekt zu sehen. Erster Effekt: Ich seh ihn als Ganzes. Von der Quelle bis zur Mündung.
Zweitens: Ich seh ihn nicht als Objekt, als gestautes, reguliertes, eingedämmtes eben genutztes Objekt. Die Maltraitierung geht noch weiter. Der Fluss kann völlig ab- und umgeleitet werden, bis nichts mehr im Fluss ist.
Das erste Objekt das in den Kontainer kommt: Subjekt.
Auslöser ist die News, dass die Loire, der Fluss, Subjekt werden soll, besser: als Subjekt anzusehen ist.
Die Flüsse sind nicht allein, auch Städte beanspruchen den Status als "politisches Subjekt" oder "demokratisch legitimiertes Subjekt". Auch Tiere sind im Gespräch.
Zurück zum Fluss, in dem alles ist, auch das Subjekt. Es ist schon ein neues Gefühl, den Fluss als Subjkekt zu sehen. Erster Effekt: Ich seh ihn als Ganzes. Von der Quelle bis zur Mündung.
Zweitens: Ich seh ihn nicht als Objekt, als gestautes, reguliertes, eingedämmtes eben genutztes Objekt. Die Maltraitierung geht noch weiter. Der Fluss kann völlig ab- und umgeleitet werden, bis nichts mehr im Fluss ist.
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Donnerstag, 30. Oktober 2025
Spaltung - ja was denn sonst?
kuehnesmallworld, 11:09h
Hin und hergerissen sei man gewesen. War das schon Spaltung? Schizophrenie gar?
Die Spaltung, Gespalten-sein hat in unserer Gesellschaft keinen leichten Stand.
Dabei sind es Voraussetzungen für produktive Prozesse, Diskussionen und Auseinndersetzungen. Gegensätze oder vermeintliche Gegensätze lösen Widerspruch aus stehen damit am Anfang der Meinungsbildung.
Wenn nur Nachplapperei und Harmoniesucht dabei herauskommt, dann kommt eben nichts dabei heraus ! Wer ständig ds Wort Spaltung im Munde führt, weckt bei mir den Verdacht, seine Meinung zuaufoktroyeren.
uch ein Stück Ablehnung steckt drin, schliesslich ist unser gesamtes System der parlamentarischen Findung von Entscheidungen auf Exekutive (Regierung) und Opposition aufgebaut.
Nachdem die Fronten geklärt sind, geht's dann anS Übereinstimmen oder Überstimmen.
Die Spaltung, Gespalten-sein hat in unserer Gesellschaft keinen leichten Stand.
Dabei sind es Voraussetzungen für produktive Prozesse, Diskussionen und Auseinndersetzungen. Gegensätze oder vermeintliche Gegensätze lösen Widerspruch aus stehen damit am Anfang der Meinungsbildung.
Wenn nur Nachplapperei und Harmoniesucht dabei herauskommt, dann kommt eben nichts dabei heraus ! Wer ständig ds Wort Spaltung im Munde führt, weckt bei mir den Verdacht, seine Meinung zuaufoktroyeren.
uch ein Stück Ablehnung steckt drin, schliesslich ist unser gesamtes System der parlamentarischen Findung von Entscheidungen auf Exekutive (Regierung) und Opposition aufgebaut.
Nachdem die Fronten geklärt sind, geht's dann anS Übereinstimmen oder Überstimmen.
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Mittwoch, 1. Oktober 2025
Auf den Geschmack kommen
kuehnesmallworld, 18:54h
Ja, man kommt auf den Geschmack. Es ist ein Weg. Ein Prozess. Noch vor Augen, wie das geht, abschmecken? Zunge und Gaumen bewegen das, was schmecken soll, mehrfach gegen die Geschmacksknospen, und zwar so, dass auch Luft dran kommt. Denn der Nasen- und Rachenraum sind am Geschmackserlebnis beteiligt.
Kirchen und Asketen aller Provenienz stürzen sich daher mit umso grösserem Eifer auf unsere Geschmacksnerven, die gerade dabei sind zu wählen zwischen dem, was ihnen schmeckt und was nicht. In Asketenaugen ein ungeheueres Sakrileg. Wollen sie doch bestimmen, was uns zu schmecken hat. Denkste.
Denn immer noch ist die (Aus-) Wahl das Geheimnis guten Geschmacks.
Kirchen und Asketen aller Provenienz stürzen sich daher mit umso grösserem Eifer auf unsere Geschmacksnerven, die gerade dabei sind zu wählen zwischen dem, was ihnen schmeckt und was nicht. In Asketenaugen ein ungeheueres Sakrileg. Wollen sie doch bestimmen, was uns zu schmecken hat. Denkste.
Denn immer noch ist die (Aus-) Wahl das Geheimnis guten Geschmacks.
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