Mittwoch, 21. März 2012
Mittwoch, 21. März 2012
Akquise für Designprodukte

Einbeziehung der Nutzer, Anwender, Betroffenen also in das Design-Konzept von Anfang an. Auch bereits in der Akquise? In der Akquise für Design-Konzepte und -projekte bei Firmen. Lässt sich auch im ersten Kontakt dieser (neue) Charakter des Designs deutlich machen?

Aber ja!
Indem man sich mit dem Entscheider (Produktmanager, Marketingleiter, Vertriebsleiter etc.sts. der Firma ins Bild setzt, ob und an welchen Fronten die Firma daran arbeitet, die Akzeptanz gegenüber ihren Produkten und Dienstleistungen zu erhöhen?
- ob neue Zielgruppen angesprochen werden sollen?
- ob sich die Resonnanz auf ihre Angebote verändert haben?

Werden rhetorische Fragen und Allgemeinplätze vermieden und nicht nur die Verkaufszahlen thematisiert ergeben sich aus diesem Ansatz Hinweise auf das Umfeld.
Wird zudem nicht die Lösung versprochen sondern vermittelt, einen kommunikativen Prozess anzustossen, der neue Gesichtspunkte ergibt.

Das Umfeld für Produkt und Dienstleistung sind Käufer und potentielle Interessenten. Die Vorstellung vom Umfeld zu erweitern, heisst die Aufmerksamkeit und/oder die Bedeutung zu erhöhen.
Akzeptanz und Widerspruch äussert sich bspw. im „Herumsprechens“. Herumsprechen passiert im Alltag, dreht sich um den Gesprächsgegenstand und den Nutzer, wie
- der Ärger, darüber, dass man die Käsepackung nicht aufkriegt
- die Freude darüber, dass sich Software und Gerät intuitiv gebrauchen lässt.

Das ist etwas anderes, als ein vom Werbe-Input angestossener Trend, über den sich sehr viel mehr, als dass etwas „in“ ist, nicht sagen lässt.
Schon im ersten Kontakt mit einem Firmenentscheider, beileibe nicht nur dem Fachentscheider Design, kann also bereits anklingen, was für den Entwicklungs- und Designprozess eine Rolle spielt.