Montag, 16. Mai 2011
Montag, 16. Mai 2011
kuehnesmallworld, 22:08h
Spricht mir etwas aus der Seele und jemand soll es hören, dann braucht es Anschauung, die sich mitteilt. Anschauungen, die ich mit anderen teile, damit sich mitteilt, was ich denke. Für mich dagegen, überprüfe ich mein Denken durch verschiedene Formulierungen an der Realität. Passt sie dazu? Stimmen die Bilder, stimmen die Vergleiche? Oder fehlt was? Alles subjektiv, ohne Beweiskraft, muss ich zugeben. Aber doch ist die Sprache ein erster Massstab der Überprüfung. Sind Worthülsen, funktionslose Schnörkel, schiefe Bilder? Straft die Sprache mich Lügen oder kommt sie mir zu Hilfe. Sie weiss mehr wie ich. Wir sind gebrannte Kinder durch Propagandalügen zuhauf. Denen wir allzu gern aufgesessen sind. Trauen der Sprache nicht mehr wirklich. Trotzdem kann sie mir bei dieser Selbstüberprüfung helfen. Oder ist sie ist nichts als Bebilderung. Woher kommt die Sicherheit
dass dieser Ausdruck genau so und nicht anders passt, an dieser Stelle so gut wie an keiner anderen?
Anschauliches, Sinnliches, wie z. B. ein „Hund“ befördert Aussenwelt in den Text. Der Hund schläft, jault, kommt in den den Text, ist nass, schüttelt sich, müffelt. Müffelt gefällt mir besser als „stinkt“. Das scheint mir zu stark, irgendwie unpassend zu sein. In „müffeln“ steckt auch was Vertrautes. „Riecht“ wäre zu nichtsagend. Ausserdem liessen sich die Leute, die Hunde nicht riechen können, damit auch nicht besänftigen. Ich habe ja den Verdacht, dass der Gedanke ans Geld (s. o.) den Hund überhaupt erst auf den Plan gerufen hat. Und ist er schon mal da, muss er ja irgendwas sein oder tun. Da das Geld versucht nicht zu stinken, ist es naheliegend, dass der Hund zumindest riecht. Es treiben sich öfters Hunde in meinen Texten herum. Gegenüber einem Hund muss man sich verhalten. Ein Hund nur als Sinnbild meiner Gefühle, ist kein Hund sondern nur ein Bild. Und sei es für meine Gleichgültigkeit. Ein Hund schafft sich Raum. Er bewacht ihn, liegt in meiner Nähe. Hunde haben Zutritt zu meinen Texten.
dass dieser Ausdruck genau so und nicht anders passt, an dieser Stelle so gut wie an keiner anderen?
Anschauliches, Sinnliches, wie z. B. ein „Hund“ befördert Aussenwelt in den Text. Der Hund schläft, jault, kommt in den den Text, ist nass, schüttelt sich, müffelt. Müffelt gefällt mir besser als „stinkt“. Das scheint mir zu stark, irgendwie unpassend zu sein. In „müffeln“ steckt auch was Vertrautes. „Riecht“ wäre zu nichtsagend. Ausserdem liessen sich die Leute, die Hunde nicht riechen können, damit auch nicht besänftigen. Ich habe ja den Verdacht, dass der Gedanke ans Geld (s. o.) den Hund überhaupt erst auf den Plan gerufen hat. Und ist er schon mal da, muss er ja irgendwas sein oder tun. Da das Geld versucht nicht zu stinken, ist es naheliegend, dass der Hund zumindest riecht. Es treiben sich öfters Hunde in meinen Texten herum. Gegenüber einem Hund muss man sich verhalten. Ein Hund nur als Sinnbild meiner Gefühle, ist kein Hund sondern nur ein Bild. Und sei es für meine Gleichgültigkeit. Ein Hund schafft sich Raum. Er bewacht ihn, liegt in meiner Nähe. Hunde haben Zutritt zu meinen Texten.