Samstag, 9. April 2011
Samstag, 9. April 2011
kuehnesmallworld, 23:25h
Was beim Werber die Einfälle, sind beim Marketer die Erfahrungen, aus denen er schöpft, mit denen er experimentiert, die er kombiniert. Je mehr desto besser.
Kreativ nämlich kann man an alles herangehen. Kreativ bedeutet ja gerade, Grenzen zu überschreiten. Die für dem Marketer wichtigste ist die zwischen Käufer und Verkäufer. Dann kann er schon mal aufhören, anderen etwas anzudrehen, was er nie im Leben kaufen würde. Und sich Gedanken machen, wie denn Angebote aussähen, die er Lust hätte anzunehmen. Mit dieser Mischung aus Bedarf, Vorstellung und Experiment kann er an alles herangehen. Kann Vorstellungen entwickeln, die einem nicht mehr aus dem Kopf gehen. Und die den Denkprozess weiter vorantreiben. Dass man damit erfolgreicher sein kann als mit Hergebrachtem, zeigt ab und zu ein Blick auf erfinderische Konkurrenten.
Es geht nicht um eine neue Tour, darum, jemanden etwas „Neues“ anzudrehen, es geht um das, was für mich oder mein Gegenüber neu sein kann, es geht um den ganz persönlichen Mix zwischen linker und rechter Gehirnhälfte, zwischen Bekanntem und Unbekanntem, zwischen Lebenserfahrung in einem Bereich und Anwendung der Erfahrung in einem anderen.
Dem will man zu gern nachhelfen, diesem kreativen Prozess, und dann greift man in den Farbkasten, geht ans Ausmalen. Falsch. Kopfschmerzen kommen dem kreativen Prozess viel näher. Bei manchem sinds auch Bauchschmerzen. Jedenfalls ist es nicht das Gefühl satter Vollständigkeit, sondern im Gegenteil: Die Welt bekommt Löcher. Abgründe tun sich auf, ich bekomme es mit meinem unberechenbaren Ich, ich bekomme es mit der Angst zu tun. Kaum Boden unter den Füssen, die Wände zwischen den Lebensbereichen brechen weg, ich verweigere mich den üblichen naheliegenden Assoziationen „von der Stange“. Angst aushalten. Ich muss etwas tun um die Angst zu zügeln, ich muss Stützen einziehen, Ziele setzen, Strukturen schaffen. Kreativität nennt man das.
Kreativ nämlich kann man an alles herangehen. Kreativ bedeutet ja gerade, Grenzen zu überschreiten. Die für dem Marketer wichtigste ist die zwischen Käufer und Verkäufer. Dann kann er schon mal aufhören, anderen etwas anzudrehen, was er nie im Leben kaufen würde. Und sich Gedanken machen, wie denn Angebote aussähen, die er Lust hätte anzunehmen. Mit dieser Mischung aus Bedarf, Vorstellung und Experiment kann er an alles herangehen. Kann Vorstellungen entwickeln, die einem nicht mehr aus dem Kopf gehen. Und die den Denkprozess weiter vorantreiben. Dass man damit erfolgreicher sein kann als mit Hergebrachtem, zeigt ab und zu ein Blick auf erfinderische Konkurrenten.
Es geht nicht um eine neue Tour, darum, jemanden etwas „Neues“ anzudrehen, es geht um das, was für mich oder mein Gegenüber neu sein kann, es geht um den ganz persönlichen Mix zwischen linker und rechter Gehirnhälfte, zwischen Bekanntem und Unbekanntem, zwischen Lebenserfahrung in einem Bereich und Anwendung der Erfahrung in einem anderen.
Dem will man zu gern nachhelfen, diesem kreativen Prozess, und dann greift man in den Farbkasten, geht ans Ausmalen. Falsch. Kopfschmerzen kommen dem kreativen Prozess viel näher. Bei manchem sinds auch Bauchschmerzen. Jedenfalls ist es nicht das Gefühl satter Vollständigkeit, sondern im Gegenteil: Die Welt bekommt Löcher. Abgründe tun sich auf, ich bekomme es mit meinem unberechenbaren Ich, ich bekomme es mit der Angst zu tun. Kaum Boden unter den Füssen, die Wände zwischen den Lebensbereichen brechen weg, ich verweigere mich den üblichen naheliegenden Assoziationen „von der Stange“. Angst aushalten. Ich muss etwas tun um die Angst zu zügeln, ich muss Stützen einziehen, Ziele setzen, Strukturen schaffen. Kreativität nennt man das.