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Montag, 28. Oktober 2013
Montag, 28. Oktober 2013
Liebe soll tief sein. Einzigartig. Uns unsere Einzigartigkeit bestätigend. Eine einzigartige Liebes-Beziehung sein. Das verdanken wir der Befrachtung der Liebe in der Romantik

- als überwältigendes Glücksgefühl
- als grösstmögliche Nähe und Vertrauen
- als existentiell unersetzbare Erfahrung.

Wer sich die Ingredenzien genauer und kritischer ansieht, kommt sich vor wie ein Verräter an der Liebe. Auf der anderen Seite aber wird Liebe zu etwas, das in den Wahnsinn treibt und Menschen als ausgebrannte Wracks zurücklässt. "Verzehrende Liebe" ist die Rückseite dieser Verabsolutierung.

Die Liebe des Kindes oder Jugendlichen ist echt und sie ist tief. Sie wird, wenn sich diese Liebe bestätigt und als tragfähig erweist, nicht unbedingt tiefer als vielmehr umfassender werden.

Die Liebe wird die Kompetenzen, Erfahrungen, den Weitblick des Heranwachsenden und Erwachsenden widerspiegeln. Diese Anbindung der Liebe an unsere Existenz, an unsere Entwicklung erdet die Liebe, ersetzt sie nicht und relativiert sie auch nicht.

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