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Sonntag, 1. Mai 2011
Sonntag, 1. Mai 2011
kuehnesmallworld, 21:13h
Das hält kein Wort aus: Wenn Bedeutung und Gebrauch zu weit auseinander fallen, sprachliche Bedeutung und Alltags-Sinn des Wortes nicht mehr in Übereinstimmung zu bringen sind. Das Wort windet und verdreht sich und alles, was es mal gemeint haben könnte.
So geschiehts dem Wort „Angebot“ und dem Wort „Angebotsorientierung“ gehts auch nicht besser. Für sich genommen, zunächst ein Begriff aus der Wirtschaftstheorie, der auf die Rahmenbedingungen für die Angebotsseite aufmerksam macht, weil er nicht glaubt dass die Nachfrage allein es schon richten wird. Wird aber verstanden und abgewehrt, als hätte man zu einem gesagt: „Hör auf zu warten und tu was.“ Das muss an dem Wort „Angebot“ liegen. Was man daher persönlich nimmt und von da an auch gar nicht mehr überhören kann.
So gehen denn auch sofort die Wogen hoch und der Schaum aufm Bier droht über die Ufer zu treten.
„Ich? Unverschämtheit! Die andern sind dran, aber schon lange!“
So geschiehts dem Wort „Angebot“ und dem Wort „Angebotsorientierung“ gehts auch nicht besser. Für sich genommen, zunächst ein Begriff aus der Wirtschaftstheorie, der auf die Rahmenbedingungen für die Angebotsseite aufmerksam macht, weil er nicht glaubt dass die Nachfrage allein es schon richten wird. Wird aber verstanden und abgewehrt, als hätte man zu einem gesagt: „Hör auf zu warten und tu was.“ Das muss an dem Wort „Angebot“ liegen. Was man daher persönlich nimmt und von da an auch gar nicht mehr überhören kann.
So gehen denn auch sofort die Wogen hoch und der Schaum aufm Bier droht über die Ufer zu treten.
„Ich? Unverschämtheit! Die andern sind dran, aber schon lange!“
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